Beurteilung: Fördern und Fordern

Beurteilen ist mehr als reine Grammatiktests mit messbaren Fehlern, aus denen eine Note berechnet wird. Es ist auch mehr als Noten Setzen. Vielmehr wird auch die Fähigkeit honoriert, das Gelernte und das Wissen gekonnt an eine neue Aufgabe anzupassen und es richtig anzuwenden.

Die Beurteilung orientiert sich an den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Der Begriff der «Kompetenzorientierung» steht im Lehrplan 21 im Zentrum. Für den Unterricht heisst das: Der Lehrplan ist nicht erfüllt, sobald der darin aufgelistete Stoff behandelt wurde. Erst wenn die Schülerinnen und Schüler das Gelernte in verschiedenen Situationen anwenden können, sind sie kompetent.

Dementsprechend müssen auch die Tests (oder Lernkontrollen) anders gestaltet werden, und die Kriterien für eine Bewertung ändern sich.

Folgende Grundsätze gelten für die Beurteilung:

  • Die Beurteilung soll sich in erster Linie an den vorhandenen Kompetenzen orientieren und nicht an den Defiziten.
  • Fehler sollen als Lerngelegenheiten genutzt werden.
  • Summative und formative Beurteilungsmomente sollen bewusst geplant werden.

In der Broschüre zur Beurteilung auf der Sekundarstufe I finden Sie unter anderem eine Checkliste für die Beurteilung. Ebenso stellt die Broschüre konkrete Bezüge zu den Lehrmitteln her und verknüpft die Beurteilung mit anderen Instrumenten wie lingualevel, dem GER oder dem ESP.

Wir haben ein Web-Dossier zusammengestellt, in dem Sie die Broschüre und weitere wichtige Dokumente und Unterrichtshilfen zum Thema finden.