Keine Frage: Dieses Thema ist ein Genuss. Die Rede ist von Schokolade. Im Englischlehrmittel New World 2 befassen sich die 6.-Klässlerinnen und 6.-Klässler mit diesem Genussmittel. Sie erfahren, woher die Schokolade stammt, wie sie hergestellt wird, welche Zutaten darin stecken und was das Spannende ist an deren Geschichte.

In der Basler Primarstufe Neubad sind die Jugendlichen mit Begeisterung dabei. Bei Lehrerin Lucia Vetterli können sie im Englischunterricht für einmal in die Rolle von Schokoladenproduzentinnen und -produzenten schlüpfen und eine eigene Schokoladensorte erfinden. Sie überlegen sich eine Geschmacksrichtung und einen Namen. Dass das Spass macht, zeigen die vielfältigen, höchst kreativen und witzigen Resultate, welche die Schülerinnen und Schüler der Klasse präsentieren.

Eine dieser Schokoladen heisst «Brain Power Chocolate». Wer sie isst, kann sich besser konzentrieren. Dazu gibt’s den passenden Slogan: «Brain good, all good». Auch bei einer anderen Sorte ist der Name Programm: Die «Good luck chocolate» macht glücklich. Sie bringt aber nicht nur den Leuten Glück, welche die Schokolade essen, sondern auch den Arbeiterinnen und Arbeitern auf den Kakaoplantagen. Denn diese Schokolade ist fair produziert.

Nebst Namen und Slogans haben einige Jugendlichen auch Verpackungen entworfen: Eine davon ist blau und mit goldgelben Sternen beklebt. Wer dabei an die Nacht denkt, liegt richtig. Die Milchschokolade «Dream Chocolate» aus Milchpulver, Kakaobutter, Vanille, Zucker, Kakao, Kokosnuss, Mandeln, Melonen und Äpfeln garantiert nämlich glückliche Träume.

Auf grosse Begeisterung stösst die Fairtrade Schokolade «Swiss Next Top Chocolate». Diese Schokolade in rosaroter Verpackung mit Bildern von Models wie Heidi Klum oder bekannten Figuren wie Heidi oder Pippi richtet sich an die weibliche Kundschaft. Sie erfüllt auch deren tiefsten Wünsche: Man kann Unmengen davon essen, ohne dick zu werden!

Die 6.-Klässlerinnen und 6.-Klässler präsentieren ihre erfundenen Schokoladen mit Freude und beeindruckender Leichtigkeit. Die meisten von ihnen sprechen fliessend und mit guter Aussprache. Wer ein Wort nicht kennt, kann es auf Französisch oder Deutsch sagen. Brücken zwischen den Sprachen zu schlagen, ist ein wichtiger Bestandteil der Didaktik der Mehrsprachigkeit. Die Schülerinnen und Schüler lernen seit dem Start des Französischunterrichts, über Sprache und Kultur nachzudenken, Zusammenhänge zu erkennen und sich Strategien für das Sprachenlernen anzueignen. Das hilft ihnen nun ganz offensichtlich auch im Englischunterricht.